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Positionspapier

MANIFEST
für eine Erneuerung der Demokratie und Etablierung einer neuen politischen Philosophie

Vision:
DEUTSCHLAND
ist auf dem Weg eine Vorbild gebende Nation in der „Kunst des Regierens“ zu werden. Es sucht dafür unaufhörlich weltweit nach Erfolgs-Formeln und anwendbarem Know-How. Deutschland blüht und gedeiht. Es setzt immer wieder neue Impulse, damit höherwertige Staats- und Regierungsformen weltweit erreicht werden können.

1. Ausgangslage:

Deutschland ist in puncto Regierungskunst eine Spätgeburt. Die großen Demokratien wurden in 1. England, 2. Frankreich und in den 3. USA ausgedacht und verwirklicht.

Die Demokratie ist keine intellektuelle Eigenleistung der Deutschen!

In allen Staaten der Welt ist jedoch die „alte Demokratie“ in höchstem Maße reparaturbedürftig. Eine Demokratie, die unter anderem bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, besonders den Mittelstand schafft, ist längst überfällig.

Demnach braucht es eine „neue Demokratie“ oder eine „Demokratie der neuen Generation“, mit der in Deutschland und weltweit das Überleben der Menschheit in Richtung Ewigkeit gesichert werden kann.

2. Erste Schritte – Entscheidungen!

Es ist notwendig, tatsächlich ein neues Zeitalter der Demokratie auf die Tagesordnung zu setzen und dafür eine Institution, die sich das auf ihr Banner geschrieben hat, zu etablieren. Eine solche Institution, die vorwärts gerichtet ist, besitzt Ewigkeitswert, weil sie eben ständig neue Ausschau hält.

Die Zukunftsentscheidungen gelten jenem Fortschritt, der jedes Jahrzehnt und jedes Jahrhundert neu erfunden werden muss. Damit wird die „neue Demokratie“ für die Ewigkeit kreiert.

3. Die Institution – „Mittelstands-Akademie Made in Germany“

Die neue Demokratie -
eine neue politische Philosophie - ein politisches Manifest des Mittelstandes


Niemand, der auf dem wirtschaftlichen Parkett erfolgreich ist, kein Unternehmer von Format würde ein derart vermurkstes Gebilde, wie es unsere viel gepriesene "Demokratie" heute darstellt, akzeptieren - nicht in seiner Firma! Er würde von einem phantastischen Missmanagement sprechen, das den Keim des Unterganges in sich selbst trägt.
Selbst die so genannten „gut entwickelten" Demokratien, denen wir uns heute gegenübersehen - sei es in den USA, in England, Frankreich oder Deutschland - funktionieren nicht wirklich. Es handelt sich längst nicht mehr um "Volksvertretungen", sondern um eigenständige, seltsame Gebilde, die für abenteuerliche Fehlentwicklungen verantwortlich sind.

Um allen Missverständnissen gleich vorzubeugen: Nimmt man die drei prominenten Regierungssysteme (Demokratie, Aristokratie, Monarchie) unter die Lupe, so ist die Demokratie immer noch das beste System. Die Demokratie erlaubt die Entwicklung aller Kräfte, und insofern stellt sie in den rund 5000 Jahren, innerhalb der der Mensch nach dem optimalen Regierungssystem Ausschau hielt und zahlreiche Experimente anstellte, einen Gipfelpunkt in der Entwicklung politischen Denkens dar. Statistisch gesehen werden in Demokratien darüber hinaus seltener Kriege geführt, als das unter anderen Regierungsformen der Fall ist.

Die Teilung der Macht (Legislative, Exekutive, Judikative) sowie die regelmäßige Ablösung des Kanzlers oder Präsidenten verhindern schließlich oft, aber nicht immer, Cliquenwirtschaft und die hemmungslose Ausnutzung von Machtvorteilen.

Die Schwächen sind jedoch ebenso augenfällig.

Die größte Achillesferse der Demokratie ist der direkte oder indirekte Kauf von Stimmen durch Wahlversprechen, wodurch der Wohlfahrtsstaat geboren wird, der auf Dauer nicht finanzierbar ist, zu hohe Steuern nach sich zieht und zum Untergang der Demokratie führt.

Wenn der Unproduktive belohnt wird (er erhält für Nichts Etwas) und der Produktive bestraft wird (durch zu hohe Steuern), fördert das eine Perversion des Denkens und Handelns und zerstört auf die Dauer die Demokratie, weil damit gegen den Gerechtigkeitssinn verstoßen und ein Naturgesetz des Erfolges verletzt wird.

Weitere Gefahrenquellen der Demokratie sind: sorgloser Umgang mit Steuergeldern, zu hohe Staatsverschuldung, Abhängigkeit von Banken, Inflation, ein zu großer und zu unbeweglicher Beamtenapparat (Bürokratie), der verheerende Einfluss der Medien (Medienkratie), zu viele Gesetze und Verordnungen (Jurokratie), der heimliche und offene Lobbyismus der Großkonzerne, Monopolisierung oder Oligopolisierung ganzer Wirtschaftszweige, die Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, der Parteienstaat und das Verzögern von notwendigen Entscheidungen.

Schließlich sollte man auch nicht die Augen davor verschließen, dass heute in allen "hoch entwickelten" Demokratien eine echte Wahlfreiheit längst nicht mehr gegeben ist. Im Prinzip kann man nur zwischen zwei Parteien entscheiden, deren Programme sich immer mehr einander annähern und sich dadurch verwässern. "Links" steht gegen "rechts" - was eine unvorstellbar primitive Art des Denkens ist. Wer hat hier Recht? Wer Unrecht?

Nun, beide Richtungen haben natürlich Unrecht! Die "Rechten" lieben gewöhnlich den Krieg, wie man in den USA an den Republikanern sehr schön studieren kann, aber das gleiche gilt auch für Frankreich und England. Der Krieg ist jedoch die zerstörerischste Komponente, die man sich vorstellen kann, nichts zieht mehr Elend und Not nach sich! Selbst in Friedenszeiten wird eifrig in das Heer, die Marine usw. investiert.

Die "Linken" wiederum promoten den Wohlfahrtsstaat, wodurch die Demokratie auf Dauer ebenfalls verliert, ja sogar untergeht. Natürlich sind das alles Simplifizierungen, die jedoch den Vorteil besitzen, dass man dem Problem schneller auf den Grund kommen kann. Fest steht, dass eine Höherentwicklung der Demokratie weder von "links" noch von "rechts" zu erwarten ist.

DIE IDEALE SZENE

Um eine echte Alternative aus der Taufe zu heben, muss man zunächst eine Idealität formulieren, nach der man sich ausrichten kann und die als Zielvorgabe dienen sollte. Die beiden wichtigsten Änderungen, die heutzutage in den großen, "gut entwickelten" Demokratien nötig wären, sind diese:

- Steuern müssen radikal gesenkt werden (und dürfen in Zukunft z.B. 20% nicht überschreiten).
Im Zuge davon gilt es, Neuverschuldungen zu verbieten und den ausufernden Wohlfahrtsstaat abzubauen.

- Angriffskriege müssen geächtet und juristisch unmöglich gemacht werden.
Gleichzeitig müssen die Ausgaben für die Armeen weltweit und in gemeinsamer Abstimmung drastisch heruntergefahren werden.

Würden diese beiden Ideale wegweisend auch für andere Staaten in der Verfassung verankert werden, hätten wir mit einem Schlag eine neue, besser funktionierende Demokratie, die sich höher entwickeln kann.

Noch einmal: Wären diese beiden Ziele in der Verfassung verankert, hätte man ca. 80% aller Fehlerquellen unserer heutigen Demokratie beseitigt. Die demokratischen Länder würden einen unvorstellbaren Aufschwung nehmen und wir würden tatsächlich in ein neues politisches Zeitalter eintreten.

Man könnte an dieser Stelle sehr erfinderisch werden und diese neue Form der Demokratie "Olbokratie" nennen - (olbos, im Griechischen, bedeutet "Blüte, Gedeihen"). "Olbokratie" würde frei übersetzt heißen, dass eine "Herrschaft der Blüte" Einzug hält.

Aber es ist nicht einmal notwendig, zu einer neuen Wortschöpfung Zuflucht zu nehmen, obwohl sie eines Tages vielleicht ihren Wert besitzen wird, denn der Begriff "Demokratie" ist längst zu einer Allerweltsvokabel verkommen, deren sich jeder glattzüngig und allzu schnell bedient.

PRAKTISCHE LÖSUNG

Nun besteht eine Seite der Medaille darin, eine "ideale Szene" zu formulieren, und eine andere Seite, diese in die Realität umzusetzen. Die beiden obigen Zielvorgaben würden momentan von keinem Parlament der Welt abgesegnet werden - obwohl sie dem gesunden Menschenverstand sofort einleuchten. Der tiefere Grund dafür besteht darin, dass unsere Parlamente sich längst aus "Volksvertretern" zusammensetzen, die sich weitgehend aus der Beamtenschaft rekrutieren. Das heißt, unsere Parlamente sind keine echten Volksvertretungen mehr.
Während Unternehmer obigen Zielvorgaben vielfach zustimmen würden, denn sie würden die Wirtschaft in ungeahntem Maße ankurbeln, werden viele Beamte unmittelbar um ihre Pfründe fürchten und jede Unternehmung in dieser Richtung ohne Nachdenken torpedieren.

Die wirkliche Crux, der wir in der Praxis begegnen, besteht also darin, dass die "Wirtschaftsintelligenz", wie man das nennen könnte, sprich Unternehmer, Selbständige, der Mittelstand in den Parlamenten vollständig unterrepräsentiert ist. Dabei bildet der Mittelstand rund 82 % aller Lehrlinge aus, entwickelt 75 % aller Patente, beschäftigt 70 % aller Arbeitnehmer und ist für rund die Hälfte aller Steuereinnahmen verantwortlich, die der Staat einfährt.

Der Mittelstand ist der Staat! Der Mittelstand ist die bei weitem wichtigste Gruppe innerhalb des Staates, denn er sorgt für Arbeit und Brot! Ohne den Mittelstand würde unser ganzes Staatsgebilde nicht funktionieren! Es würde in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Es gäbe keinen Staat! Gleichzeitig ist es diesem Mittelstand nicht erlaubt - obwohl er jeden Tag nachweisbare Ergebnisse einbringen muss - auf das politische Geschehen wirklich Einfluss zu nehmen.

Der Grund ist leicht einzusehen: Wir haben rund 800 dieser "Mittelständler" persönlich interviewt und immer wieder folgendes festgestellt: Diese Menschen haben einen 16-Stunden-Tag und eine Sieben-Tage-Woche. Sie arbeiten sich den Rücken krumm, um den Laden am Laufen zu halten. Sie haben 1000 Verpflichtungen und gewiss keine Zeit dafür, auch noch politisch tätig zu sein.

Trotzdem gibt es keine Alternative: Der Mittelstand muss politisch aktiv werden. Wenn er diesen Job nicht selbst leisten kann, muss er Mittel und Wege finden und erfinden, wie er dennoch in den parlamentarischen Gremien entsprechend vertreten sein kann, so dass die obigen beiden Zielvorgaben erreicht werden können.

KONKRETE SCHRITTE

Wenn der Mittelständler nicht persönlich "an die Front" kann, muss er dafür sorgen, dass andere für ihn in den parlamentarischen Gremien tätig werden. Wir brauchen Politiker, die ohne Wenn und Aber den Idealen des Mittelstandes verbunden sind. Der erste Schritt in dieser Richtung besteht darin, eine „Akademie des Mittelstandes“ zu gründen, der entsprechende politische Einsichten vermittelt.

Alles beginnt mit der Jugend, alles beginnt mit der Ausbildung. Ohne eine entsprechende Ausbildung, wird die Jugend von allen möglichen Volksverführern in die eine oder andere Richtung gelockt werden. Wir müssen eine neue "politische Philosophie" vermitteln, die den Mittelstand und seine Leistungen in das Zentrum rückt. Versagen wir darin, diesen Schritt zu unternehmen, so wird es schon bald keinen "Mittelstand" mehr geben. Die Alternative "kein Mittelstand" ist zu grausam, als dass man sie in Erwägung ziehen sollte. Wir sollten also hart und hingebungsvoll daran arbeiten, die politische Philosophie des Mittelstandes allen einsichtig zu machen, so dass wir das Schiff wieder auf den richtigen Kurs bringen können.

Der zweite Schritt in einer nicht allzu fernen Zukunft besteht darin, aus diesem Pool Menschen zu rekrutieren, die sich in die politische Arena wagen und diese unsere politische Mittelstands-Philosophie durchsetzen.

Wir müssen also über den Tag hinaus denken. Vielleicht wird ein dritter Schritt in einer eigenen Partei bestehen, der Mittelstands-Partei Deutschlands (MPD). Aber zunächst müssen wir für helle Köpfe sorgen, die sich für die richtigen Ideale einsetzen, für Ideale und Prinzipien und Grundsätze, von denen wir wissen, dass sie funktionieren.

Das ist der Grund, warum wir diese Akademie gegründet haben. Wenn wir nicht Verantwortung für das politische Umfeld übernehmen und es den Räubern (hohe Steuern!) oder gar Mördern (Kriegstreibern) überlassen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es uns selbst morgen schon an den Kragen geht. Wir müssen in größerem Maßstab denken, wir müssen unseren Einflussbereich ausweiten – und das weltweit!

4. Die Position der Mittelstands-Akademie

Die Positionierung der Mittelstands-Akademie geht daher in folgende Richtung:

Unaufhörliche Suche nach politischen Erfolgs-Formeln und Regierungs-Know-How, weltweit, eine Suche, die nie aufhört, sich nie selbstzufrieden auf dem Sofakissen ausruht.

Die Akademie bietet kein statisches Wissen an, sondern erkennt, dass Wissen ein fortschreitender Prozess ist, der nie aufhört. Sie legt die Aufmerksamkeit bedingungslos auf den Erfolg. Das ergibt ein einzigartiges Wissensgebäude, das jedoch ständig fortgeschrieben wird.

In diesem Sinne sind die politischen Erfolgsformeln anderer Zeiten und anderer Länder auszuwerten und zu sichten.

Ein selbstzufriedenes Ausruhen bedeutet Stillstand, das Beweihräuchern der Vergangenheit verführt zu Selbstgerechtigkeit und stoppt den Fortschritt. Fortschritt ist nur möglich, durch eine sich ständig nach oben fortschreibende Spirale und indem kontinuierlich neue „Idealitäten“ definiert werden. Selbst wenn ein hohes Plateau erreicht ist, bedeutet das nicht, dass es nicht ein höheres Plateau gibt, gemäß dem Motto: „Das Bessere ist der Feind des Guten.“

Genau dies leistet die „Mittelstands-Akademie Made in Germany“. Es handelt sich hierbei um eine Kaderschmiede des Fortschritts, die alte Erfolgsformeln höchst genau unter die Lupe nimmt und auf ihre Anwendbarkeit in puncto Gegenwart untersucht, die aber auf der anderen Seite nie aufhört, nach neuen Erfolgsformeln zu fahnden und den Blick in die Zukunft gerichtet hält und die Gründe des Erfolges anderer Länder nie aus dem Blick verliert.

Insofern handelt es sich bei der „Mittelstands-Akademie“ um eine Versammlung von höchst progressiv gesinnten Geistern, die nie aufhören, nach neuen Ufern und Höhen Ausschau zu halten. Es handelt sich um eine ökonomische und intellektuelle Elite, die sich die Erschaffung einer neuen Demokratie aufs Banner geschrieben hat und über eine einzigartige Sammlung in puncto Erfolg und Know-How in Sachen „Kunst des Regierens“ verfügt. Sie setzen sich besonders auch für die Etablierung optimaler politischer Rahmenbedingungen ein.

Diese politischen Rahmenbedingungen, die weder in Deutschland noch in einem anderen Land der Erde momentan optimal sind, werden in der gegenwärtigen Zeit besonders aufs Korn genommen, weil sie den Fortschritt des Individuums und der Wirtschaft im Augenblick beträchtlich behindern. Kein größerer Sprung nach vorne und nach oben könnte erreicht werden, als wenn diese Rahmenbedingungen sich entsprechend ändern.

Die grundlegenden Forschungen, die genau definieren, in welche Richtung sich diese Rahmenbedingungen zu verändern haben, wurden unternommen und sind bis 2012 abgeschlossen. Die Akademie ist der Bewahrer der bisher vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten, Impulsgeber für deren Verbreitung sowie der Inspirator für die dauerhafte Suche nach neuem Regierungs-Know-How.

5. Was ist zu tun?

Die in der Grundlagenliteratur enthaltenen Forschungsergebnisse sind einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es gilt, eine breite Übereinstimmung darüber zu erzielen, in welche Richtung wir als Staat und Nation marschieren müssen, um ein Vorbild gebendes Land in Sachen „Kunst des Regierens“ zu werden.

Die Strategie für die nächsten 6 bis 10 Jahre:

  1. Bis 2012 – Veröffentlichung und Herausgabe der Grundlagenliteratur der Akademie

  2. Ab 2012 – Beginn mit der didaktischen Aufarbeitung der Grundlagenliteratur für eigenständige Seminare / Schulungen und Weiterbildungsangebote für Lehrer / Ausbilder in wirtschafts,-und gesellschaftsnahen Fächern, Politikernachwuchs und Gewinnung / Förderung von „Unternehmertum“.

  3. Ausstellung eigener Diplome / Zertifikate.
6. Kurz -Programmatik für eine „neue Demokratie“

Freiheit – Wohlstand – Gerechtigkeit und Frieden

Sie mögen als grundlegende Inhalte und Werte stehen, die dieses Programm ausmachen und die Richtung des Weges bestimmen. Das Wohl und Gedeihen einer Demokratie, einer Regierungsform oder eines Staates hängen unmittelbar vom Umfang gewährter Freiheiten und der Anwendung nachweisbarer und Resultate-schaffender Erfolgsprinzipien ab.

Wir müssen intelligent genug sein und darauf achten, dass grundsätzliche Freiheiten stets gegeben sein müssen. Sie sind der Kern der Demokratie und der Kern für Wohlstand. Ganz oben auf unserer „Agenda der Freiheiten“ stehen:
  1. Nur der Freiheitsgedanke führt zu echter Blüte, führt direkt auf den Weg in eine „neue Demokratie“. Sie beflügelt Philosophen, stimuliert Künstler und Wissenschaftler. Sie spornt Kaufleute, Unternehmer und Händler an. Sie motiviert uns alle!

  2. Freiheit des Wortes.
    Es ist vielleicht eine der grundlegendsten Freiheiten. Die Freiheit des gesprochenen und geschriebenen Wortes ist Grundlage dafür, dass wir tatsächlich die Türen in ein neues Zeitalter der Demokratie aufschlagen können. Gerade im Bereich der Geisteswissenschaften, als auch der politischen Wissenschaften muss es immer erlaubt sein, Innovationen und Fortschritt einbringen zu dürfen. Der Wind der Freiheit, der im Herbst ´89 durch die Straßen, Märkte und Gassen der ehemaligen DDR wehte verursachte, dass eine ganze Diktatur, ein ganzes Land samt Regierung in die Wüste geschickt wurden und vom Erdboden verschwunden ist.
    Was für eine Kraft! Das haben wir Deutschen fertig gebracht. Wir hatten kurzzeitig den Mut, ein ganzes Land in Frage zu stellen und umzukrempeln. Natürlich gehört zur Inanspruchnahme dieser Freiheit nicht selten Mut und Zivilcourage. Die werden wir benötigen, um wirkliche Innovationen und Fortschritt-verursachendes politisches Know-How auf den Weg in eine „neue Demokratie“ einzubringen. Die Widerstände der Etablierten, der Bewahrer des Status Quo und der Gestrigen sind zu erwarten. Wir brauchen deshalb nicht nur Mut, sondern auch Begeisterung und Durchhaltevermögen. Halten wir den Geist der Freiheit des geschriebenen und gesprochenen Wortes stetig am Leben. Er steht in der ersten Reihe. Diese Freiheit übernimmt die Pionierrolle im Wettbewerb für das Erreichen unseres politischen Zieles, genug Wähler für die „neue Demokratie“ zu gewinnen.

  3. Weitere Freiheiten wie:

      - Freiheit des Wohnortes
      - Wirtschaftliche/ökonomische Freiheit
      - Berufsfreiheit
      - Handelsfreiheit
      - Religionsfreiheit

    sind auch in der „neuen Demokratie“ sicherzustellen.

    Besonders Religionsfreiheit muss von uns auf ein neues Niveau gebracht werden. Wir stehen für eine vollständige Freiheit der Religionen. Sie sind der privateste Bereich der Menschen und somit sollte sich der Staat hier völlig heraushalten. Sicher ist die Freiheit der Religion nur eine Freiheit von vielen Freiheiten – aber vielleicht die wichtigste aller Freiheiten für den Menschen. Wenn wir eine „neue Demokratie“ schaffen wollen, sollten wir die Religionen ehren und uns in den Privatbereich nicht einmischen.

  4. Wohlstand.
    Hier sind wohl die größte Anzahl von Erfolgs-Prinzipien und Regelungen anzusiedeln, damit das Ziel – eine „neue Demokratie“, ein blühendes und gedeihendes Deutschland – erreicht wird.
    Beginnen wir mit dem wichtigsten Erfolgs-Prinzip politischer Regierungskunst – der intensiven Förderung der Wirtschaft.
    Stellen wir die Häufigkeiten der einzelnen Erfolgs-Prinzipien in Rechnung, die in „Blühenden Zeiten“ immer wieder zur Anwendung gekommen sind, ergibt sich folgendes Bild:
    Wollen wir ein neues Zeitalter der Demokratie aufschlagen, wollen wir ein blühendes Deutschland erreichen, besteht unsere wichtigste Aufgabe darin, für das Gedeihen der Wirtschaft Sorge zu tragen. Also brauchen wir eine erhebliche Kompetenz in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Wir brauchen ein grundlegendes Verständnis und die Übereinstimmung darin, dass die intensivste Förderung der Wirtschaft die Wichtigkeit NR. 1 für einen Staat ist. Hier wird auch die Bedeutung der „Mittelstands-Akademie“ deutlich. Sie stellt die Wissenschaftlichkeit und Aktualität des Wissensgebäudes dafür zur Verfügung. Sie ist eben auch kompetent in Sachen Wirtschaft und Wohlstand.
    Andererseits bedeutet das aber auch, dass wir uns auf jenen Bereich des Unternehmerischen Mittelstandes, der Produzierenden, und Selbständigen, sprich jenen, die mit Arbeit Werte schaffen konzentrieren.
    Um es noch deutlicher zu machen: Der Mittelstand ist die tragende Säule des Staates.
    Intelligente Politiker haben das erkannt – oftmals mangelt es jedoch an der Umsetzung im politischen Alltag.
    Wir müssen uns an die Zeitgenossen halten, die mit ihren Unternehmungen und selbst erfolgreich und Vorbild sind. Sie benötigen die „intensivste Förderung“ besonders. Gleichzeitig stellt sich dabei die Frage, wie man die Wirtschaft am intelligentesten fördert.
    Unsere Vorstellungen und Forderungen dazu sind:
  5. Runter mit den Steuern
    Die Steuern sind in Deutschland generell zu hoch. Darüberhinaus existiert eine unglaubliche Vielfalt von heimlichen und offenen Steuern und das gesamte Steuersystem ist viel zu unübersichtlich. Runter mit den Steuern und Abgaben – wir beleben alleine damit sofort unternehmerische Initiative und Moral der Steuerpflichtigen. Setzen wir uns dafür vehement ein, haben wir rasch eine große Mehrheit hinter uns.
    Steuerhinterziehungsdelikte werden in Größenordnungen zurückgedrängt und eine neue Vertrauensbasis wird entstehen. Halten wir uns folgende Tatsachen vor Augen:
    Allein die steuerlichen Aufkommen aus der Mehrwertsteuer und der Lohn- und Einkommenssteuer (etwa 170 Milliarden Euro) werden ausgegeben für soziale Zwecke und Schuldentilgung.
    Untersuchungen geben Aufschluss darüber, dass rund 70 % der Bundesbürger bereits Steuern in kleinerem oder größerem Ausmaß hinterzogen haben! Das schafft Distanz, Protest und innere Emigration.
    Für unser Gemeinwesen tödlich!
    Etwa die Einnahmen aus der Versicherungssteuer, dem Solizuschlag und der Körperschaftssteuer verschlingt das militärische und kriegerische Engagement Deutschlands (etwa 30 Milliarden Euro). Deshalb gilt:
    Runter mit Steuern und Abgaben in erster Linie zu Lasten einer gnadenlosen Ausgabensenkung!
    Also gilt auch – runter mit den Ausgaben – sparen ist angesagt! Rigorose Umverteilung der Einnahmen zu Gunsten von Wirtschaft und Bildung!
    Das ist die Richtung!
    Für Bildung und Forschung werden bisher etwa 3-mal weniger finanzielle Mittel investiert als in den Etat der Bundeswehr. Sie erhält auch das 5-fache des Etats der Wirtschaft.
    Man muss es sich vorstellen, über 20 Milliarden werden für „Sonstiges“ ausgegeben – 20 Milliarden!! Für Bildung und Forschung nicht einmal die Hälfte davon.
    Die Ausgabenseite gehört rigoros auf den Prüfstand!
    Damit einher gilt es ein geordnetes, gesundes und funktionierendes Finanzwesen auf die Tagesordnung zu setzen. Hierbei müssen wir die Aufmerksamkeit auf eine völlig neue Sparsamkeit der Regierung legen. Sie gibt schlichtweg unkontrolliert Milliarden von Steuergeldern aus.
    Ein Verbot der Schuldenmacherei ist längst überfällig.
    Der Umgang mit den Steuermitteln erfordert mehr Transparenz und Vorbild gebende Impulse. Im politischen Raum müssen wir mit den Finanzen ebenso genau und zuverlässig umgehen, wie es in den besten Unternehmungen des Mittelstandes, den besten Unternehmen des Landes und Vorbild gebenden Persönlichkeiten des Landes vorexerziert wird.
    Die Besten und Erfolgreichsten – auch hier sind sie der Maßstab und feste Orientierungspunkt!
Quellen / Autoren

- F. Fabian / B. Helbing / L. Frischmann, “Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin“
- F. Fabian / Dr. Wolfgang Maruschky (Hrsg), „Die Kunst des Regierens“
- Ernst Haberland / Akademiegründer
Rechte bei:
Mittelstands-Akademie Made in Germany
Lauwetter 25
98527 Suhl
Tel.: 03681 – 3512 942
Fax: 03681 – 3512 943
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